11. Dialog mit dem Körper

Meist nehmen wir unseren Körper nur dann richtig wahr, wenn er

schmerzt. Achtsamkeitsübungen helfen dabei, neben dem Schmerz und dem Unwohlsein

auch anderes wahrzunehmen, beispielsweise die Stellung und die Bewegung der einzelnen

Körperteile, die Spannung der Muskulatur, das Gleichgewicht, die Haltung, …

Sie benötigen lediglich Zeit und Ruhe, um in sich hineinzuspüren und auf Ihren Körper zu

„hören“.

 

Anleitung:

 

 Stellen Sie sich aufrecht hin. Sie können sich auch vor einem Spiegel positionieren,

um Ihre Bewegungen besser zu erfassen.

 Widmen Sie sich nacheinander einer ganz bestimmten Körperregion und suchen Sie

den Gegensatz, indem Sie zum Beispiel zuerst dem Kopf und dann den Füßen

Beachtung schenken. Auf schwierige Übungen sollten leichte folgen, auf die innere

Wahrnehmung die äußere.

 Bewegen Sie sich dann in verschiedene Richtungen und achten Sie auf

Veränderungen, auf Muskelbeanspruchungen. Welche Muskeln spüren Sie, welche

werden bei welcher Bewegung angespannt?

 Variieren Sie die Bewegungsabläufe und das Tempo.

 Richten Sie Ihre Aufmerksamkeit abwechselnd auf die linke und die rechte

 

Körperhälfte.

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