22. Temporäres Nichtstun

Wir sind es gewohnt, uns permanent zu beschäftigen oder beschäftigt zu werden. Je mehr

wir beschäftigt und fremdbestimmt sind, desto schwerer fällt es, uns selbst bewusst

wahrzunehmen. Je lauter die Geräusche und Stimmen von außen, desto leichter überhören

wir die eigene innere Stimme.

Deshalb kann es richtig guttun, hin und wieder aus diesem Korsett auszubrechen, sich

abzuschotten und in sich hineinzuhören.

 

Anleitung:

 

 Versuchen Sie, täglich mindestens zehn Minuten nichts zu tun. Legen Sie sich

hierzu am besten ins Bett. Kein Radio hören, kein Buch lesen – nichts!

 Wenn Sie so zur Ruhe gekommen sind, nehmen Sie sich bewusst wahr: Welche

Gedanken gehen Ihnen im Moment durch den Kopf, was fühlen Sie, was spüren Sie

wo, …?

Wenn Sie sich dabei wohlfühlen, machen Sie das temporäre Nichtstun zu einem Ritual, das

Sie in Ihren Alltag integrieren.

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