5. Schritt für Schritt

Wie sehr wir auf das Gehen angewiesen sind, merken wir in der Regel erst dann, wenn die

Beine uns infolge einer Verletzung oder aufgrund des Alters nicht mehr zuverlässig tragen.

Jeden Tag legen wir zahlreiche Schritte zurück, ohne dass uns das so recht bewusst ist,

denn das Gehen ist ein automatischer Vorgang, dem wir oft zu wenig Beachtung schenken.

Bei dieser Übung geht es darum, Schritte bewusst zu gehen.

 

Anleitung:

 

 Gehen Sie drauflos – ob Sie in einem Raum Ihre „Runden drehen“ oder im Freien,

spielt dabei keine Rolle.

 Lenken Sie die Aufmerksamkeit auf Ihre Schritte. Fühlen Sie den Schritttakt und

nehmen Sie den Boden unter Ihren Füßen wahr.

 Versuchen Sie beim Gehen zuerst die Ferse und dann die Zehen vollständig auf den

Boden zu drücken, um möglichst komplette Fußabdrücke zu hinterlassen.

 

Sie werden merken, dass dem Gehen ein harmonischer Rhythmus zugrunde liegt – und

zwar ein persönlicher, denn jeder von uns verfügt über ein individuelles Gangmuster.

 

Variante:

 

Ändern Sie Ihre Gehtechnik und treten Sie nur noch mit den Fersen auf, dann mit den

Fußinnen- und Fußaußenkanten – hierbei ist allerdings Vorsicht geboten!

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