8. Tiere als Spiegelbild

Damit der Umgang mit Tieren gelingt, ist ein hohes Maß an Achtsamkeit erforderlich. Im

Gegenzug analysiert auch das Tier unsere Gemütslage ganz genau. Es heißt nicht

umsonst, das Tier ist das Spiegelbild der menschlichen Seele. An seiner Reaktion erkennen

wir unser eigenes Verhalten.

Deshalb schult der Umgang mit Tieren in besonderer Weise unser Bewusstsein. Dabei

lernen wir, auf die Bedürfnisse der anderen Rücksicht zu nehmen. Das Tier gibt uns je

nach Situation eine positive oder negative Rückmeldung und ist in dieser Hinsicht ehrlicher

als die Mitmenschen, die oft rein aus Höflichkeit oder mit einer bestimmten Absicht

handeln.

 

Anleitung:

 

 Beschäftigen Sie sich regelmäßig mit Tieren – egal ob Hund, Katze, Kaninchen,

Pferd o. Ä.

 Nehmen Sie wahr, wie das Tier auf Ihre Berührungen reagiert, und beobachten Sie,

ob Sie eine Mimik erkennen können. Hierbei ist viel Aufmerksamkeit erforderlich,

denn es sind zumeist die Feinheiten, die über die aktuelle Gefühlslage des Tieres

informieren.

 Beobachten Sie das Spiel der Ohren, der Lefzen und betrachten Sie die Augen. Was

können Sie darin sehen? Anspannung, Entspannung, Zuneigung, Abneigung,

 

Furcht, Freude, Nervosität?

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